Zuckermais bei Verbrauchern beliebt

Ernährung

Bonn (DMK) – Die Anbaufläche von Gemüsemais, auch Zuckermais genannt, ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,9% auf 2.120 ha gestiegen. Das berichtet das Deutsche Maiskomitee e.V., auf Basis kürzlich veröffentlichter Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Nach den Rückgängen der vorherigen Jahre war dies der erste Anstieg seit 2021, als die Anbaufläche mit 2.201 ha einen Höchststand erreichte. Der Anstieg im Jahr 2025 konnte den um 12,9 % gesunkenen Hektarertrag, der 95,9 dt/ha betrug, nicht ausgleichen. Damit fiel die Erntemenge mit 20.328,1 t um 11,3 % geringer aus als im Jahr 2024. 

Import deckt Pro-Kopf-Verbrauch

Der Selbstversorgungsgrad für Gemüsemais lag im Jahr 2025 bei 19,4 % und damit nur leicht unter dem Mittel der vergangenen fünf Jahre. Der Außenhandel zeigte sich im Jahr 2025 unausgeglichen. Während der Export gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei 13.714,4 t lag, stieg der Import um 4,6 % auf 98.196,4 t. Damit konnte der Pro-Kopf-Verbrauch gedeckt werden, der im abgelaufenen Jahr leicht auf 1,3 kg je Bundesbürger stieg.

Mais ist nicht gleich Mais

Während der Zucker bei den allgemein angebauten Maissorten schnell zu Stärke umgebaut wird, ist dieser Prozess beim Gemüsemais verlangsamt. Hierdurch behält er seinen leicht süßlichen Geschmack und wird auch Zuckermais genannt. Gemüsemais wird in hochspezialisierten Betrieben angebaut, die über viele Jahre Wissen zum Anbau von Speisemais gesammelt haben. Die Vermarktung erfolgt insbesondere in Konserven sowie als Grillgut. 

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